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Überlegungen aus anderer Perspektive

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Überlegungen aus anderer Perspektive

Beitrag von SimplyTheBest am Sa Sep 18, 2010 6:26 pm

Ob sich da wohl jemand Gedanken macht oder wird es mittlerweile als selbstverständlich hingenommen?
Die Wetterkapriolen scheinen dieses Jahr noch schlimmer geworden zu sein wie in den letzten Jahren. Das scheint aber irgendwie niemand zu interessieren, sondern man nimmt es einfach als gegeben an und hofft, das sich das wieder einrenkt.
Ich merke es besonders stark, da wie ja bekannt ist ich einen Selbstversorgerhof führe, bei dem man ohne doppelten Boden auskommen muss, sprich der Natur ins Angesicht schaut und direkt von den Auswirkungen betroffen ist.
Im Sommer sind die Ozonwerte besonders hoch, was sich auch auf die einzelnen Pflanzengattungen auswirkt. Entweder legen sie einen Zahn zu in ihrer Entwicklung, oder sie bleiben auf der Strecke, weil sie die nötigen Abwehrkräfte gegen ihre natürlichen Feinde nicht aufbringen können. Der starke Regen im Frühjahr und jetzt auch wieder im Herbst macht eine Heuernte schier unmöglich, was sich anteilig dann auf den Viehbestand auswirkt. Dieses Jahr haben das Feuer in Russland, die Überschwemmungen in den USA, Polen, China und Pakistan die auch verheerende Auswirkung auf den Nahrungsvorrat der Weltbevölkerung genommen. Die Preise für Getreide sind quasi explodiert. Dazu kommen Erdbeben begleitet von Erdrutschen und Schlammlawinen, Stürme von Orkanstärke.
Ein weiterer Aspekt ist die zunehmende Unzufriedenheit der Menschen, die sich immer weiter in Richtung Sodom und Gomorrha entwickelt und wo die auf der Strecke bleiben die nicht so kriminell und abgebrüht sind. Ich merke die zunehmende Verfeindung der einzelnen, die Missgunst, Neid und die Bereitschaft zur Gewalt um sich durch zu setzen.
Ich dachte immer das es mit meiner momentanen Situation zu tun hat und ich deshalb so empfänglich bin für das was um mich herum vorgeht, muss aber jetzt feststellen, das dies ein Irrtum ist. Ich habe vergeblich gesucht, um etwas zu sehen, das der momentanen Situation entgegen spricht, aber ich bin nicht fündig geworden.
Das Problem ist, das ich es leid bin weiterhin mich in einer Gesellschaft zu bewegen in der ich ständig um meinen Platz kämpfen muss, keine Möglichkeit sehe, der Konfrontation zu entrinnen, obwohl ich mich immer weiter zurück ziehe.
Vielleicht ist es einfach nicht mein Zeitalter in das ich hinein geboren wurde und vielleicht gehöre ich nicht mal auf diese Erde. Ich habe festgestellt, das ich ganz anders ticke und mich nur aus Mangel einer anderen Möglichkeit ständig aufreiben lasse. Der Profit des Lebens für mich scheint zu sein einen Kampf nach dem anderen bestehen zu müssen, was aber einer Lebensqualität wie ich sie mir vorstelle total entgegensteht.
Ich hatte schon öfters den Gedanken dieses Jammertal und mit ihm mein Leben aufzugeben. Vielleicht ist der Zeitpunkt ja gekommen diesen Impuls auch zu folgen.
Vielleicht ist ja die wirkliche Befreiung und das ausbrechen aus der Schleife, denjenigen vorbehalten die sich dem auf oktroyierten Leben bewusst entziehen und somit einer möglichen Widergeburt widersprechen.
Die Medaillienseite habe ich bisher noch nicht in Betracht gezogen, doch je mehr ich darüber nachdenke desto realer scheint mir die Lösung zu sein.

SimplyTheBest

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