Neueste Themen
Notizblock

Gratis Forum installieren
Mai 2018
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender

Counter

Der verhängnisvolle Wunsch dazu zu gehören

Nach unten

Der verhängnisvolle Wunsch dazu zu gehören

Beitrag von Admin am Di Aug 10, 2010 8:19 am

Es dauert meist eine Weile, bevor man über den Dingen steht und sich das Ganze mal aus der Beobachterposition anzusehen. Es ist erstaunlich, welche Anstrengungen man unternimmt um dazu zu gehören. Der Wunsch einer Gruppe anzugehören, sich austauschen zu können ist meist stärker als der logische Verstand.
Es ist vergleichbar mit einer Gehirnwäsche, wenn man den Köder hingeworfen bekommt.
Ein paar Komplimente, die das Selbstwertgefühl erhöhen und schwups wird ein Mensch einem sympathisch. Bedenken, die da gewesen sind verschwinden und man öffnet sich und erzählt Dinge, die einem irgendwann das Genick brechen.
Diese Menschen haben es sich Aufgabe gemacht, ihre „Opfer“ mit Liebeswürdigkeit zu umgarnen, ihnen das Gefühl des verstanden werdens vorzuspielen.
Das Fatale dabei ist, das man ohne dass man es merkt in ein Abhängigkeitsverhältnis kommt. Durch den vermeintlichen Schutz der/s besten Freundes/in verleitet manche sich weit aus dem Fenster zu lehnen und ungeprüft Positionen zu übernehmen.
Manche wachen irgendwann auf und stellen alles in Frage, weil sie merken, dass irgendetwas nicht rund läuft.
Hier entscheidet sich ob der Weg zurück zur Selbstständigkeit eingeschlagen werden kann, oder man den Preis der Abhängigkeit in Kauf nimmt.
Man erkennt sehr deutlich, in welche Netze man sich verstrickt hat, wenn man plötzlich wieder eigene Wege gehen will.
Man könnte es vergleichen mit im Netz der Spinne zu hängen. Jeder Befreiungsversuch löst heftige Reaktionen bei dem vermeintlichen Freund aus. Die Endphase verläuft durch Ausschluss aus der vermeintlichen Zugehörigkeit.
Zurück bleibt ein Trümmerfeld und die Frage ob man wirklich alles richtig gemacht hat.
Ich für meine Verhältnisse habe diese Prozesse mehr als einmal am eigenen Körper erlebt und vieles ist dabei kaputt gegangen.
Man fragt sich irgendwann ob dies den Preis wert war und ob es nicht auch andere Wege gegeben hätte diesen Konflikt zu lösen, bzw. erst gar nicht in eine solche Situation zu kommen.
Ich denke dass diese Wege der Lösung hier gepostet werden können.
Da ich verschiedenes in meinem Leben ausprobiert habe, werde ich versuchen in den folgenden Postings darüber zu schreiben. Vielleicht erkennt sich der eine oder andere wieder und schreibt seine Erfahrungen ebenso hier auf.
Ich würde mir wünschen wenn aus diesem Thread ein Sammelsurium von Möglichkeiten zu bestimmten Verhalten unserer Mitmenschen entsteht, so dass ein Weg der Gemeinsamkeit auf der Basis der Unabhängigkeit entsteht. Ich denke, dass eine eigene unabhängige Meinung, die Vielfalt der Möglichkeiten fördert und somit einer Trittbrettfahrerkultur entgegenwirkt.
Zu lange haben die „Täter“ ihr mit Liebenswürdigkeit überzogenes Geflecht der Abhängigkeit über uns gestülpt, um so ihre eigene Unfähigkeit zu verstecken und uns zu Handlungen zu manipulieren, die einer wertfreien unabhängigen Überprüfung nicht standhalten würden.
Ich bin mir bewusst, das ich Gefahr laufe, genau diese Personen die dies Praktizieren aufs Feld zu rufen, um ihr Territorium, bzw. ihr Einflussbereich zu stützen und mit ihnen das Heer der bereits „Abhängigen“. Es kann natürlich auch sein, das man mich als „Spinner“ abtut und damit eine Diskussion hier im Forum verhindert.
Unabhängig davon werde ich an Fallbeispielen die Zusammenhänge aus meiner Sicht aufzeigen, vielleicht erreiche ich ja den einen oder anderen und es wird ihnen bewusst, wo sie stehen.

Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 27
Anmeldedatum : 07.05.09

http://eso-theoretiker.forumfrei.com

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten